linzpride2024 unter dem Motto Mensch* und mit neuem Konzept!

Am Samstag, den 06. Juli 2024, findet in Linz unter dem Motto „Mensch*“ die größte Parade für die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community in Oberösterreich statt.

egen stellen wir dieses Jahr die Individualität und Vielfalt der oberösterreichischen LGBTIQA*-Community in den Vordergrund,“ erklärt Michael Müller, Vereinssprecher der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz, und ergänzt: „Wir kämpfen nicht für abstrakte Konzepte. Wir kämpfen darum, ohne Angst vor Hass und Hetze einfach nur so sein zu dürfen, wie wir sind. Wir wollen ohne Diskriminierung und Ausgrenzung einfach nur wie jede*r andere*r als Mensch* wahrgenommen werden.“
 

Das Programm am Paradentag:

 
Die Parade beginnt mit einem Warm-Up im Volksgarten von 12:00 bis 14:00 Uhr und wird von den Drag Artists „Cherry T Joystick“ und „Pandora Nox“ moderiert. Begrüßt werden die Demo-Teilnehmer*innen mit einer Ansprache des Vereinssprechers der HOSI Linz, Michael Müller, gefolgt von Grußworten und Reden aus der Politik. Ab 14:00 Uhr setzt sich der Demozug in Bewegung und geht einen großen Bogen durch die Innenstadt von Linz und landet am Ende wieder im Volksgarten.
 
Parallel dazu startet das neue Programm – anstatt des linzpride Open Airs – findet die „pride city“ am OK Platz und im Ursulinenhof statt. Hier haben Communityvereine eine Plattform, sich zu präsentieren und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für Getränke sorgen die umliegenden Gastronomiebetriebe. Ab 17:30 Uhr startet mit Jürgen Pendl die Moderation der Veranstaltung, bei der noch einmal jede ausstellende Gruppe ins Rampenlicht gerückt wird. Die Pride City endet um 21:00 Uhr und geht dann in die pride night über, wo DJ Caruso und Metamorkid mit handverlesener Musik den Tag ausklingen lassen.
 

Forderungen an die Politik:

 
„Wir fordern einmal mehr das Schließen von Rechtsschutzlücken im Gleichbehandlungsrecht, besser bekannt unter dem Schlagwort ‚Levelling Up‘, das dringend nötige Verbot von sogenannter ‚Konversionstherapien‘ sowie das sofortige Einstellen von medizinisch nicht notwendigen Operationen an intergeschlechtlichen Kindern“, so Müller. „Mit unserer Parade wollen wir nicht nur die Erfolge der Vergangenheit feiern, sondern auch politisch Druck machen. Wir rufen alle politischen Parteien und Entscheidungsträger*innen auf, sich für unsere Anliegen einzusetzen und sich klar gegen Homophobie, Transphobie und jede Form von Ausgrenzung zu positionieren.“
 

Vier Wochen lang Events über den ganzen pride month hinweg:

 
Mit der Parade am 06. Juli erreicht auch der Veranstaltungsreigen im linzpride month seinen Höhepunkt. Mit teilweise bis zu fünf Veranstaltungen pro Woche wurden im Juni der Linzer Community für alle Geschmäcker etwas geboten. Sei es Kulturelles im Rahmen eines Liederabends in der Ursulinenkirche („Pride Harmony“) oder einem Open-Air-Konzert im Musikpavillon mit der Band „Paul!“, Inhaltliches in Form von Diskussionsabenden (Pride Talk), wöchentliche Kinoabende im Moviemento („Kino zur Pride Time“) oder Unterhaltung in Form einer Drag Show („Heels of Steel“) oder ein gleichgeschlechtlicher Tanzkurs unter freiem Himmel.
 
„Ich bin sehr glücklich darüber, wie gut unsere Angebote angenommen wurden. Auch wir blicken etwas wehmütig auf das nicht mehr stattfindende Pride Open Air zurück, aber wir haben gesehen, dass wir mit dem neuen Konzept attraktive Alternativen für alle geboten haben. Wir sprühen bereits förmlich mit Ideen für das nächste Jahr und vieles werden wir mit einigen Anpassungen auch bestimmt wieder anbieten. Aber zunächst fokussieren wir uns noch auf den anstehenden Paradentag“, so Müller.
 
Aktuelle Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.linzpride.at sowie auf den Social Media-Seiten Facebook (HOSI Linz und linzpride) und Instagram (@hosilinz und @linzpride).
 
Die HOSI Linz freut sich auf die linzpride Parade 2024 und dankt allen, die diesen Tag ermöglichen, von der Politik, über unsere Partner*innen und Sponsor*innen, sowie der oberösterreichischen LGBTIQA*-Community. Die HOSI Linz dankt vor allem allen Helfer*innen für ihre Unterstützung, ohne die der linzpride nicht realisierbar wäre.
 
„Ich lade aber auch alle übrigen Oberösterreicher*innen dazu ein, an diesem ‚queeren* Feiertag für alle‘ teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts zu setzen“, so Müller abschließend.