It’s all about the show!
Opening Acts und Interval Acts beim 70. Eurovision Song Contest
35 Künstler:innen treten beim Eurovision Song Contest 2026 gegeneinander an und singen an insgesamt drei Abenden – zwei Semifinals und dem Grand Final – um die begehrte Glas-Trophäe. Doch die Shows bieten mehr als einen Wettbewerb der Songs aus verschiedenen Ländern: nämlich spektakuläre Eröffnungs-Acts und spannende, lustige und beeindruckende Interval Acts. Dabei steht alles unter dem Motto: „The Big Show!“ – Österreich, die Welt und 70 Jahre Eurovision Song Contest. Denn die Feierlichkeiten zum großen Jubiläum nehmen dieses Jahr einen ganz besonderen Platz ein.
„70 Years of Love“ und Känguru im ersten Semifinale
Eröffnet wird das erste Semifinale mit einer Zeitreise, die zeigt, dass die Geschichte dieser Show auch „70 Years Of Love“ bedeutet: mit einem Film, der das Leben eines Paars vor dem Hintergrund der größten Live-Musikshow der Welt darstellt. Ein 70-köpfiger Chor startet dann die erste Show mit einer Hommage an „L’amour est bleu“ – einem der größten ESC-Hits aller Zeiten, der vor fast 60 Jahren beim Wettbewerb antrat: beim Eurovision Song Contest 1967 in der Wiener Hofburg.
Augenzwinkernd zeigen im Interval Act „Kangaroo“ Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, wie sie spielerisch Witz und Glamour verbinden. In einem nicht ganz ernst gemeinten Musical Act klären sie ein für alle Mal, wie man Austria und Australia ganz einfach voneinander unterscheiden kann. Sie erhalten dabei Unterstützung von „Milkshake Man“ Go-Jo, dem australischen Teilnehmer aus dem Vorjahr, und von einem Känguru, das eine ganz und gar undurchsichtige Rolle spielt.
Schiefe Töne und neuer Song von JJ im zweiten Semifinale
Das Moderationsduo eröffnet auch das zweite Semifinale miteinander. Dieses Mal mit einer Performance des Siegerliedes von 2025, JJs „Wasted Love“. Doch dabei geht alles schief – nicht nur die Töne! Zurück bleibt die Erkenntnis, dass es verdammt hart ist, aus einem Bootswrack zu klettern und dann noch zu moderieren. Aber das ist natürlich eine Aufgabe, der das Moderationsteam spielend gewachsen ist. Im Interval Act des zweiten Semifinals präsentiert schließlich JJ noch einen neuen Song.
Fulminantes Show-Programm im Grand Final
Gespielt wird auch im großen Finale, denn Victoria Swarovski und Michael Ostrowski wetten darum, wer von ihnen es schafft, öfter den Titel eines Eurovision-Siegertitels beiläufig in die Moderation einzuweben. Dabei könnten sie schnell ihr persönliches Waterloo erleben.
Zu Beginn des Grand Final wird das kleine Papierboot, das JJs Performance in Basel eröffnet hat, versehentlich in der Schweiz vergessen – und muss über Rhein, Donau und fast die gesamten Ostalpen seinen Weg nach Wien finden, wo es schließlich rechtzeitig zur spektakulären Eröffnung auf der Bühne eintreffen wird. Im Opening Act „The Queen of the Night“ zeigt JJ dann nicht nur sein beeindruckendes Talent, wenn es um die ganz hohen Töne geht, sondern auch, dass er spielend und spielerisch Mozart und seine eigene Musik miteinander verweben kann. Mehr als 40 Tänzer:innen sowie Artistinnen und Artisten begleiten dann die Eröffnungsnummer von JJ, die auch den Siegertitel des Vorjahres, „Wasted Love“, beinhaltet. Gleichzeitig werden die 25 Finalistinnen und Finalisten in die Wiener Stadthalle einziehen. Eine ganz besondere Rolle spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das die Musik für die Eröffnung und viele andere Showacts eingespielt hat. Die Musikerinnen und Musiker des RSO werden auch im Finale auf der Bühne sein.
Die Pause, in der ganz Europa – und die Welt – für den Lieblingssong abstimmt und das Publikum gespannt auf das Ergebnis wartet, wird mit gleich drei aufregenden Interval Acts aufgewertet: In der „Celebration!“ präsentieren Allstars wie Verka Serduchka, Erika Vikman, Lordi und Il Volo die legendäre Songs aus der Wettbewerbsgeschichte in einer ganz neuen Version – als Höhepunkt der Party zum 70. Geburtstag dieser Show. Die österreichische Electroswing-Ikone Parov Stelar wird danach nicht nur seinen unverwechselbaren Sound in die Halle bringen, sondern auch beeindruckende Bilder. Eine Hommage an Billy Joels „Vienna“ in einer Soulversion von Cesár Sampson bildet dann den Übergang zum spannenden Finale: dem Voting der Jurys und des Publikums.
Die Frau „Professor Eurovision“ mit verblüffender Ähnlichkeit zur Moderatorin Victoria Swarovski beantwortet in allen drei Shows nie gestellte Fragen des Publikums zum Eurovision Song Contest und im „Eurovision Quiz“ testet Michael Ostrowski das Song-Contest-Wissen seiner Kandidatinnen und Kandidaten – mit erstaunlichen Ausschnitten aus den 69 bisherigen Shows.
Fotos: © ORF/Jeremy Kees Orr, ORF/Pavla Hartmanová, ORF/Roland von der Aist, ORF/Thomas Jantzen, ORF/TVfriends







