welspride für Vielfalt und Akzeptanz
Erste welspride setzt starkes Signal
Mit einer bunten, lauten und friedlichen Demonstration hat am Samstag, dem 16. Mai die erste welspride Geschichte geschrieben. Gut 1.000 Teilnehmer:innen zogen trotz Regenwetters gemeinsam durch die Welser Innenstadt, um für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander einzustehen.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Wels gingen rund 1.000 Menschen gemeinsam für queere Rechte, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung auf die Straße. Die Veranstalter:innen zeigen sich überwältigt vom großen Zuspruch und der positiven Stimmung.
„Die erste welspride war weit mehr als eine Demonstration – sie war ein starkes Zeichen dafür, dass Vielfalt in Wels sichtbar ist und sichtbar bleiben wird. So viele Menschen gemeinsam auf der Straße zu sehen, macht Mut und gibt Hoffnung“, sagt Alessandro Schatzmann vom Projektleitungsteam der welspride.
Auch Lisa Maria Wolfesberger betont die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadt: „Wir haben erlebt, wie viel Unterstützung, Solidarität und Offenheit es in Wels gibt. Gerade in Zeiten, in denen queere Menschen wieder verstärkt Anfeindungen ausgesetzt sind, war diese Pride ein wichtiges und kraftvolles Zeichen.“
Für Lisa Prast war die erste Pride in Wels auch ein emotionaler Moment: „Viele Menschen haben uns erzählt, wie wichtig ihnen diese Pride war – besonders junge queere Menschen, die sich oft alleine fühlen. Zu sehen, dass sie in Wels nicht alleine sind, bedeutet unglaublich viel.“
Auch seitens der HOSI Linz, die die Umsetzung der ersten LGBTIQ*-Parade in der zweitgrößten Stadt Oberösterreichs verantwortet und unterstützt hat, ist man zufrieden. „Wenn trotz Regens tausend Leute auf die Straße gehen um zu zeigen, wie bunt und vielfältig Wels ist, ist das ein beindruckendes Zeichen der Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und des respektvollen Miteinanders“, so Michael Müller, Vereinssprecher der HOSI Linz.
Die Organisator:innen ziehen insgesamt eine äußerst positive Bilanz und sehen die erste welspride als wichtigen Schritt für mehr Akzeptanz und Zusammenhalt in der Stadt. Gleichzeitig betonen sie, dass die Arbeit für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung weiterhin notwendig bleibt.
„Die erste welspride war kein Endpunkt, sondern ein Anfang“, so das Projektleitungsteam abschließend.
Fotos: © Gerhard Niederleuthner, Jakob Koch







