Gewinner:in des Queer Art Prize 2026 steht fest
Julia Fuchs
Mit dem Queer Art Prize 2026, supported by Almdudler und Radatz, wollte der gemeinnützige Verein Queer Art Spaces Vienna (QASV unter der Leitung von Michael Kaufmann und Jasmin Hagendorfer) queerer Kunst und der queeren Community in Wien mehr Sichtbarkeit verleihen.
Neben einem Preisgeld von insgesamt 2.000 € (1 × 1.000 € sowie 2 × 500 €) schuf der Preis vor allem durch eine begleitende Ausstellung Aufmerksamkeit: Die neun ausgewählten Künstler:innen werden voraussichtlich vom 27. Mai bis 14. Juni 2026 im queeren Kulturzentrum QWIEN präsentiert. Teilnahmeberechtigt dazu waren in Österreich lebende queere Künstler:innen ohne Galerievertretung. Insgesamt wurden über 60 Arbeiten eingereicht.
Fachjury
Die Auswahl erfolgte durch eine dreiköpfige Fachjury:
• Florence Derieux (SPARK)
• Michael Kaufmann (QASV)
• Ruby Sircar (Akademie der bildenden Künste Wien)
Der Selektionsprozess konzentrierte sich zunächst auf die eingereichten Arbeiten. Für die finale Entscheidung unter den Top 3 wurde zusätzlich das gesamte künstlerische Schaffen der Finalist:innen berücksichtigt.
Preisträger:innen
• Gewinnerin: Julia Fuchs
• Zweitplatzierte: Michael Rutz & Valentino Skarwan
Ein entscheidender Faktor für die Jury war die Beharrlichkeit und Professionalität, mit der sich Julia Fuchs mit Machtverhältnissen auseinandersetzte, die am nackten Körper projiziert oder ausgelebt werden. Ihre Arbeit hinterfragte sowohl kunsthistorische Narrative als auch den zeitgenössischen Kunstdiskurs auf kritische Weise.
Die Preisverleihung fand am 9. April 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr in der Aula der Akademie der bildenden Künste Wien (Schillerplatz 3, 1010 Wien) in Kooperation mit der SPARK Art Fair statt.
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